OU B 169 Göltzschtal auf Liste
Ortsumgehung eine von elf bundesweiten Neuprojekten
Der Startschuss für den Bau der Ortsumgehung B 169 Göltzschtal steht bevor. Das erfuhr Robert Hochbaum heute aus dem Bundesverkehrsministerium. Somit ist - vorbehaltlich der Zustimmung der federführenden Ausschüsse im März 2012 - die Finanzierung des vogtländischen Straßenbauprojektes gesichert.
Die Regierungskoalition hatte im Haushalt 2012 zusätzlich 1 Mrd. Euro für Aus- und Neubauprojekte veranschlagt. Dazu wurde in Abstimmung mit den Bundesländern eine Prioritätenliste erarbeitet. Die Göltzschtalumgehung ist eine von 11 bundesweiten Neubaumaßnahmen, die aus der zusätzlichen Milliarde finanziert werden sollen.
Sobald die Ausschüsse ihr Okay gegeben haben, könnte mit dem Bau begonnen
werden. „Das ist eine überwältigende Nachricht für das Göltzschtal und seine Wirtschaft. Darauf haben wir über Jahre weg hingearbeitet. Eine der wirtschaftsstärksten Regionen des Vogtlandes erhält nun einen entscheidenden Standortvorteil“, so die beiden Abgeordneten Jürgen Petzold und Robert Hochbaum.
Eigentlich liegt der Fokus der Finanzierung von Verkehrsprojekten auf Erhaltungsmaßnahmen und der Fertigstellung begonnener Projekte. Dass die Ortsumgehung nun doch als Neubau mit einem recht hohen Finanzierungsvolumen von 36 Mio. Euro realisiert werden soll, ist der guten Zusammenarbeit zwischen Freistaat Sachsen und Bund zu verdanken. Jürgen Petzold hatte kontinuierlich in Dresden dafür gesorgt, dass die Ortsumgehung für Sachsen höchste Priorität besitzt, Robert Hochbaum kämpfte in Berlin um die Aufnahme in die Liste und die Sicherstellung der Finanzierung. In den vergangen Wochen hatten sich die Abgeordneten in der Öffentlichkeit jedoch bedeckt
gehalten, um die Finanzierungsvorbesprechungen nicht zu beeinflussen.
„Jetzt freuen wir uns riesig - gemeinsam mit allen Vogtländerinnen und Vogtländern, mit allen öffentlichen Akteuren, wie der IHK, den ortsansässigen Unternehmern, die sich in den vergangenen Jahren regelmäßig und immer wieder für den Bau der Straße an den verschiedensten Stellen eingesetzt haben“, so Petzold und Hochbaum.